Jeden Arbeitstag treten Sie die Herausforderung des Anpassungsprozesses zwischen der eigenen Person, der Institution und des Klientensystems an und im Rahmen dessen werden unterschiedliche Rollenerwartungen gestellt. Jeden Tag stemmen Sie als Berater/in den Spagat zwischen den vielen Rollen. Als professionelle/r Berater/in besteht die Fertigkeit darin, die einzelnen Rollen von einander zu trennen. Aber ist es nicht auch menschlich, dass nicht jede Rolle in jeder Situation in ihrer Ganzheit von anderen zu trennen ist? Und wie können Sie diese unterschiedlichen Rollenkonflikte meistern, um als Berater/in objektiv zu bleiben und zu beraten? – Vor allem, dass es Ihnen als Person in diesen Rahmenbedingungen gut geht!

Dieses Seminar beschäftigt sich mit den Fragen:
Welcher Beratungshut passt zu Ihnen und lässt Sie als Berater/in gut aussehen?
In welchem fühlen Sie sich als Person in welcher Situation gut?
Wie flexibel können Sie die Beratungshüte wechseln und mit den Rollen spielen? – damit Sie handlungsfähig sind und bleiben und kein „hilfloser Helfer“ werden! 1. Zwangskontext (förderliche und hinderliche Aspekte)
2. Auftragsklärung im Beratungssetting / Dreieckskontrakt
3. Grundhaltungen des Beraters/ des Klienten (-Systems)/ der Institution
4. Konstruktivismus / unterschiedliche Wertesysteme
5. Rollendefinition / -erwartung / -gestaltung / -übernahme / -konflikt
6. Möglichkeit der Reflexion über individuelle Rollen/ Übungen / Transfer für die eigene Beratungsarbeit



Integrationsfachkräfte (Arbeitsvermittler/innen, Fallmanager/innen), beraterisch tätige Fachkräfte Persönliche Kompetenzen für Beschäftigte von Jobcentern und sozialen Fachbereichen