Diese Fortbildung richtet sich insb. an die Fachkräfte der Jugendhilfe, die mit den Aufgaben des Sozialen Dienstes, der Vormundschaft sowie der Wirtschaftlichen Jugendhilfe betraut sind. Oft stehen Mitarbeiter/innen der Jugendämter vor der Entscheidung, ob und wann im Einzelfall für ein Kind oder einen Jugendlichen, welches/r Opfer einer Gewalttat geworden ist, OEG-Leistungen beantragt werden können. Welche Fristen sind dabei zu beachten? Wer ist für die mangelnde Antragsstellung verantwortlich? Hat das Kind oder der Jugendliche einen Anspruch bei einem (lediglich) mittelbaren (Schock)-Schaden? Und, und, und... Im Seminar werden unter Bezugnahme auf die Praxis und im Austausch mit den Teilnehmer/innen unter anderem folgende Schwerpunkte behandelt:
1. Anspruch nach dem OEG/BVG
2. Leistungskatalog der Opferentschädigung
3. Antragsberechtigung und Verfahren
4. Beratungs- und sonstige Pflichten des Jugendamtes sowie Haftungsrisiken
5. Leistungskonkurrenz: OEG und SGB VIII (§ 10 SGB VIII)
6. Feststellungsverfahren nach § 97 SGB VIII
7. Rentenleistungen und Kostenheranziehung
8. Kostenerstattungsansprüche
9. Fallbearbeitung bzw. Besprechung diverser (dargestellter und/oder mitgebrachter) Fälle
Mitarbeiter/innen der Sozialen Dienste, WJH und Vormünder Bitte bringen Sie zur Veranstaltung mit: SGB VIII und OEG

Ihre Fragen und Fallkonstellationen senden Sie bitte bis zwei Wochen vor Seminarbeginn an das Studieninstitut. Familie, Jugend und Soziales